Die Kart-Slalom-Fahrer des MAC Königsbrunn e.V. trotzten der extremen Hitze beim 4.Qualifikationsrennen des Gastgebers MSC Al-Corsa in Pfaffenhofen mit Bravour.

Unter sengender Sonne und flimmernden Asphalt verwandelte sich das Renngelände in eine absolute Hitzeschlacht für Mensch und Material. Trotz der extremen Bedingungen und hoher körperlichen Belastung behielten die „Racer“ des MAC Königsbrunn einen kühlen Kopf und zeigten fahrerische Höchstleistungen.

Der anspruchsvolle, flüssige Parcours verlangte den Jugendlichen von der ersten Sekunde an vollste Konzentration ab. Bei Temperaturen jenseits der Wohlfühlgrenze gerieten nicht nur die Reifen schnell in den optimalen Arbeitsbereich, auch die Karts heizten sich massiv auf. Jedes Milligramm Grip musste präzise ausgenutzt werden, um fehlerfrei durch die „Schweizer“, „Deutschen Ecken“ und engen Gassen zu manövrieren.

Rennstart durch die Klasse 1: Die Hitze forderte schon früh Ihren Tribut in Form von Flüchtigkeitsfehlern und belegte gleich alle 3 Piloten des MAC mit etlichen Strafsekunden. Jakob kam auf Platz 23, Felix auf dem 28 Platz und Toni auf dem 37. Platz zurück in die Zielgasse.

Nahtlos ging es in der nächsten Klasse weiter. Hier lieferten sich Lina und Max einen tollen Kampf mit den 49 anderen Teilnehmern um den Sieg. Beide zeigten sich in Top-Form und brannten in beiden Wertungsläufen schnelle Rundenzeiten in den heißen Asphalt. Lina konnte im 2. Lauf nochmals eine Schippe in Form von zwei Zehntelsekunden obendrauf legen und belohnte sich dadurch mit dem 2. Platz auf dem Podest. Max, ebenfalls pfeilschnell unterwegs, verpasste das Podium denkbar knapp mit einer Zehntel und fand sich auf einem hervorragenden 4. Platz wieder. Elias blieb leider nicht fehlerfrei und fand sich auf Platz 20 von 51 Startern wieder.

Das Thermometer stieg weiter in die Höhe und die Fahrer der K3 mussten nun Ihre Konzentrationsfähigkeit unter Beweis stellen und Ihre ganze Performance abrufen. Bruno und Raphael hatten leider jeder 2 Pylonenfehler zu beklagen und fanden sich auf den Plätzen 26 und 22 wieder. Fabian und Moritz waren voller Tatendrang und lieferten sich auch in dieser Klasse einen „harten Fight“ um den Sieg. Mit atemberaubenden Zeiten und absoluter Konzentration am Limit absolvierten Sie Ihre beiden Rennläufe. Mit Platz 2 für Fabian und Platz 3 für Moritz holten unsere Racer hier das Doppel-Podium für den MAC.

Abkühlung erwartet? Fehlanzeige….. Das Thermometer kletterte weiter und weiter, wodurch die Temperaturen auf der Strecke die 35-Grad-Marke knackten. Für die 33 Sportler der Klasse 4 bedeutete das: Physische und mentale Höchstleistung hinterm Lenkrad, während die Reifen der Karts kurz vor der Überhitzung standen und zu „schmieren“ begannen. Ben kam mit der schnellsten Rundenzeit und einer gefallenen Pylone zurück, was 2 Strafsekunden bedeutete. Mit einem Vorsprung von knapp 7 Zehntel auf den Zweitplatzierten war hier aber noch nicht alles verloren. Es galt nun, an das absolute Limit zu gehen, um noch ein Top-Resultat einzufahren. Mit der notwendigen Wut im Bauch und eisernem Willen begab er sich wieder auf die Strecke in den „Glutofen“, verbesserte seine Zeit nochmals um 3 Zehntel Sekunden und bog in die Zielgasse ein. Hier nahm das Drama seinen Lauf: eine zu harte Bremsung, um vor der Haltelinie zum Stillstand zu kommen, entlastete die Hinterachse und der Grip riss ab. Das Kart drehte sich und warf 3 Pylonen in der Zielgasse um. Somit kamen 6 Strafsekunden dazu und er fiel auf den 22.Platz zurück.

Zur K5 erreichte die Hitze am späten Nachmittag Ihren absoluten Höhepunkt. Reifen und Fahrer waren an der Belastungsgrenze. Sebastian steckte die extreme körperliche Belastung gut weg und zeigte gleich im ersten Durchgang eine schnelle Zeit und befand sich in den Top-5. Gripverlust durch einen „schmierenden“ Reifen riss auch bei Ihm eine Pylone zu Boden und katapultierte Ihn auf Platz 12 zurück. Timo hatte noch weniger Glück und kam mit 4 Strafsekunden zurück. Dies bedeutete Platz 18 für Ihn.

Zu guter Letzt noch die Akteure der Klasse 6. Leon musste jetzt auch sein ganzes Können abrufen. Die extrem aufgeheizten Reifen veränderten das Fahrverhalten der Karts nun fast von Runde zu Runde. Somit fehlten Leon, trotz zwei fehlerfreien Runden, ein paar Zehntel auf die Spitze und er fand sich auf Platz 7 wieder.

Nun heißt es für unsere Rennfahrer abkühlen, runterfahren, Kraft tanken, denn bereits nächsten Sonntag steht das letzte und entscheidende Qualifikationsrennen im Kalender, bei dem die letzten, begehrten Startplätze für die südbayerische Kart-Slalom-Meisterschaft 2026 ausgefahren werden.