ADAC Mannschaftsmeisterschaft 2026 im Jugend Kartslalom – Der MAC Königsbrunn ist ganz vorn dabei!

Am letzten Sonntag in den Sommerferien, den 13.09.2026 wurde es nach längerer Pause nun wieder ernst für unsere Kartslalom Racer. Der ADAC Südbayern veranstaltete gemeinsam mit dem MSC Johanniskirchen die Südbayerische ADAC Mannschaftsmeisterschaft 2026 im Kartslalom. Qualifiziert haben sich hierfür nur die 25 besten Vereine aus den Südbayerischen Qualifikationsläufen 2026. Der Modus ist bei dieser Veranstaltung ein anderer als sonst gewöhnlich, denn hier geht es nicht um die Einzelwertungen, sondern um das beste Mannschaftsergebnis. Die Vereine schicken hierfür in jeder der 6 Altersklassen nur ihren aussichtsreichsten Fahrer oder Fahrerin. So treten maximal 6 Fahrer pro Team an. Die 3 besten Platzierungen der Fahrer werden am Ende addiert und die Mannschaft mit der „kleinsten“ Zahl in Summe gewinnt. So durften sich nun 5 Fahrer und eine Fahrerin des MAC Königsbrunn e.V. freuen, nach längerer Rennpause nun endlich wieder unter Wettkampfbedingungen ihr Können unter Beweis zu stellen.

Um 9 Uhr Früh ging es los im niederbayerischen Emmersdorf. Nach dem heißen Sommer kühlte es nun etwas ab und Wolken zogen schon früh auf. Alle hofften, dass es möglichst lange trocken bleibt und die Bedingungen möglichst gleich für alle bleiben. Die Regenreifen lagen jedoch schon bereit für die 6.5 PS Elektro-Karts, denn die Wettervorhersage hatte keinen Sonnenschein im „Angebot“.

Mit den „Ältesten“ geht es los:

Die Veranstaltung startete mit der Klasse 6, unseren ältesten Lenkern. Leon, Top in Form, wollte gleich gut für das Team MAC vorlegen. Nach einem extrem schnellen Trainingslauf lieferte er bei noch trockenen Verhältnissen zwei fehlerfreie und sehr schnelle Wertungsläufe ab und fuhr dem Team mit Platz 4 gleich zu Beginn ein ganz starkes Ergebnis ein.

Klasse 1:

Weiter geht es mit der K1, unseren Jüngsten Fahrerinnen und Fahrern. Jakob startete hier für den MAC und fuhr direkt einen spitzen Trainingslauf, eine Zeit ganz vorn für das Podium. Beim 1. Wertungslauf rutschte ihm an einer Stelle leider das Kart etwas zu weit beim anbremsen, wodurch eine Pylone umgeworfen wurde – 2 Strafsekunden. Eine darauf folgende falsche Anfahrt einer Figur wurde mit 10 Sekunden zusätzlich „bestraft“. Dadurch wurde Jakob leider aus einer sehr guten Position aussichtslos nach hinten katapultiert. Im 2. Wertungslauf zeigte er nochmals sein Können und fuhr eine fehlerfreie Zeit auf Podiums-Niveau. Durch die Strafsekunden wurde Jakob leider von einem Podiumsplatz nach hinten auf Rang 20 versetzt.

Klasse 2 – es zieht zu

Die K2 startete bei leichten Nieselregen noch auf Slicks, doch die Bedingungen verschlechterten sich nach ein paar Fahrern durch einsetzenden stärkeren Regen massiv und schon bald wurde die Strecke unfahrbar. Rennabbruch – Reifenwechsel und Neustart auf Regenreifen. Die Bedingungen wurden beim anhaltenden Regen immer schlechter. Lina, die eine höhere Startnummer gezogen hatte, durfte nun bei ordentlich Regen und nasser Strecke an den Start. Sie steuerte ihr Fahrzeug mit viel Feingefühl durch die Pfützen und sicherte dem Team nach zwei fehlerfreien Wertungsläufen einen guten 10. Platz bei den schwierigen Bedingungen.

Klasse 3 – Alles oder nichts bei starkem Regen

Nachdem es gegen Ende der K2 etwas nachließ zog zu Beginn der K3 nach ein paar Startern ein richtig starkes Regenband durch. Große Wasserpfützen überzogen den ganzen Platz und der Regen zeigte was er kann, als es nun für Moritz ernst wurde. Er wollte es dennoch wissen. Es hieß nun alles oder nichts. Ein Top Ergebnis für die Mannschaft musste her, egal wie nass die Strecke war. Er steuerte sein Kart am absoluten Limit unter diesen schwierigen Umständen um den anspruchsvollen Parcours, so sehr am Anschlag dass er einige Pylonen noch im Rahmen des Erlaubten schob – manche sogar mehrfach beim Durchfahren der Figuren. Er legte eine absolute Top Zeit vor, die erst spät bei sich verbessernden Bedingungen von zwei anderen Fahrern überboten werden konnte. Im zweiten Durchgang legte er noch etwas drauf und sicherte sich und dem Team verdient den Sieg – 1. Platz in Klasse 3.

Klasse 4 – All in!

In der K4 wurde der Druck für Ben nun riesig. Das Team war für die Mannschaftswertung in einer guten Position, mit einem weiteren Sieg würde der MAC ganz oben stehen. Der Regen setzte wieder stärker ein und die Bedingungen wurden nochmals schwieriger. Dennoch lies sich Ben im ersten Wertungslauf nicht beirren. Sicher und absolut am Limit steuerte er den Elektro-Boliden durchs „Wasser“ um die Pylonen. P2 nach Lauf 1 und nur 1 Hundertstelsekunde Rückstand auf den Führenden. Für Lauf 2 lag der 2. Sieg für das Team zum Greifen nah. Er legte nochmal Tempo drauf und steuerte sein Kart mit der schnellsten Zeit um den Parcours. Leider schob er bei den Nassen Bedingungen eine Pylone zu weit aus der Markierung, was zu 2 Strafsekunden und einer Versetzung auf Platz 5 führte. Immer noch ein absolutes Top Ergebnis und eine starke Leistung für das Team.

Klasse 5 – Es folgt die Entscheidung

Am Ende des Tages durften noch die zweitältesten an den Start. Die K5 ist mit sehr vielen starken Fahrern besetzt. Hier hieß es für Sebastian, Nerven bewahren und nochmals fehlerfrei durch die schwierigen Bedingungen – es regnete immer noch leicht – das Kart ohne Pylonenfehler sicher ins Ziel steuern. Dies gelang ihm auch mit 2 soliden und fehlerfreien Wertungsläufen sicherte er sich und dem Team Platz 13.

Top Team Ergebnis:

Nachdem alle Fahrerinnen und Fahrer ihre Läufe absolviert hatten, wurde fleißig gerechnet. Die Positionen wurden addiert. Der MAC Königsbrunn konnte sich mit 10 Punkten (1 + 4 + 5) eine Platzierung im Spitzenfeld sichern. Die Mannschaft wurde verdient mit dem 4. Platz unter den 25 qualifizierten Vereinen geehrt. Dies ist gegenüber dem Vorjahr nochmals eine Steigerung und zeigt, das Team des MAC Königsbrunn e.V. ist ganz vorn dabei in Südbayern. Mit großer Motivation geht es nun weiter zu den letzten Rennen der Saison, bevor es dann im kommenden Jahr erneut heißt: Volle Motivation und Angriff auf das Podium und den Titel.

Dank gilt auch dem ADAC Südbayern, dem MSC Johanniskirchen und den vielen Helferinnen und Helfern, die diese Veranstaltung auch bei schwierigen Wetterbedingungen unseren jungen Nachwuchssportlern ermöglicht haben.