Nur eine Woche nach einem anstrengenden Heimrennen stand für fünf Fahrer:innen des MAC Königsbrunn die nächste große Herausforderung an: die BMX Race Europameisterschaft im südostfranzösischen Sarrians. Auf einer der schnellsten Strecken Europas kämpften 2.229 Athlet:innen um die Titel – doch die Bedingungen waren alles andere als ideal.
Eine Hitzewelle zwang die Organisatoren zu drastischen Änderungen: Das Training begann bereits um 6 Uhr morgens, statt drei Vorläufen gab es nur zwei, und die Finalrunden starteten erst ab 17 Uhr – nach einer fünfstündigen Pause in der glühenden Sonne. Eine enorme mentale und körperliche Belastung für die Sportler:innen. Doch die fünf MAC-Athleten ließen sich nicht beirren und lieferten spektakuläre Leistungen ab.
Aufregende Debüts und kämpferische Leistungen
Für Ilvie Luger (Girls 9) war es die erste EM – und sie meisterte sie mit Bravour! Nach starken Vorläufen kämpfte sie sich im Viertelfinale von Platz sieben auf Rang vier vor und verpasste das Halbfinale nur knapp. Am Ende stand ein hervorragender 16. Platz – ein starkes Debüt auf der europäischen Bühne.
Lewis Gieb (Boys 8) zeigte ebenfalls Kampfgeist pur: Im Viertelfinale rollte er das Feld nach einem verpatzten Start von hinten auf, scheiterte in der Schlusskurve nur knapp am Halbfinale und belegte am Ende Platz 19.
Benedikt Gieb (Boys 9) überzeugte mit konstanter Klasse und erreichte souverän das Achtelfinale.
Spektakuläre Aufholjagden und starke Platzierungen
Besonders hart umkämpft war die Klasse Boys 14 mit 116 Startern. Hier glänzten zwei MAC-Fahrer:
- Emilian Gieb trat mit großem Einsatz gegen die internationale Konkurrenz an.
- Raphael Ortel zog sicher ins Achtelfinale ein und lieferte im Viertelfinale eine beeindruckende Aufholjagd: Von Platz sieben kämpfte er sich mit einer spektakulären Schlusskurve ins Halbfinale. Auch wenn die Reserven danach knapp waren, belegte er am Ende einen exzellenten 16. Gesamtrang.
Ein starkes Statement auf europäischer Ebene
Trotz extremer Temperaturen, Zeitdruck und einem komplett umgestellten Zeitplan bewiesen die fünf MAC-Athleten, dass sie zur kontinentalen Spitze gehören. Sie zeigten Leistungsstärke, mentale Stärke und Teamgeist – und verkauften sich auf der europäischen Bühne hervorragend.





