| 16.02.2003 |
3 Mädels "On Tour" |
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Bericht von Martina Teltscher |
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| Nach den ersten Zeilen wisst ihr bestimmt von wem die Rede ist. | ||
1 Auto, 1 Bike, 3 Beauty Case und eine Kiste Bier so zogen wir am Donnerstag los zum Hallenrennen nach St. Etienne in Frankreich. Warum am Donnerstag schon? Weil Karin und Ich (Martina) uns dachten ein bisschen Kultur könnte uns auch nicht schaden. Wir wollten den Freitag nützen und uns die Stadt mal genauer ansehen. Natürlich auch gleich Auskundschaften was am Abend so geboten wird. Wir kamen also Nachts an und suchten unser gebuchtes Hotel, das wir für unsere Verhältnisse schnell fanden. Leider hatten wir schon das erste Problem – wir fanden die Klingel nicht! Es fing auch noch an zu regnen und wurde immer kälter. Nach einer Dose Bier und ein paar Diskussionen mit einer übermüdeten Steffi suchten wir uns kurz entschlossen eine andere Bleibe. Gut ausgeschlafen machten wir uns am Freitag Vormittag auf den Weg zur Halle. Dort angekommen traute ich meinen Augen nicht! Für mich die ich das erste mal zu einem Hallenrennen fuhr war dieser Anblick einfach gigantisch. Die zwei Hallen ( eine für den Vorstart ) waren riesengroß mit Tribünen und eine Bahn die rein Optisch echt gut aussah. Drinnen herrschte noch reges Treiben und da Steffi immer nervöser wurde fuhren wir dann in die Innenstadt um zu bummeln. |
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Am späten Nachmittag kam dann der Rest vom Team Germany an. Oli Müller, Thorsten Bröllochs und Martin Hauser fuhren mit Papa Vetsch im Wohnmobil an. Nach kurzer Begrüßung ging es dann zum Bowlingspielen und Pizzaessen. Am Abend wollten wir dann das Nachtleben unsicher machen. Karin hatte eine Karaoke-Bar am Nachmittag ausfindig gemacht. Nach einer Stunde Fußmarsch (in St. Etienne schauen die Strassen irgendwie alle gleich aus) endlich angekommen mussten wir feststellen das unsere Kleidung und Martins Mütze für die Discos nicht angemessen war und das in Frankreich!! So gingen wir wieder ins Hotel um noch ein oder zwei Bierchen zu trinken. Um 8.00 Uhr früh ging es dann am Samstag los. Die Halle mittlerweile voll mit Händlern und auf den Tribünen fast kein Platz mehr frei. Laut Aussage verschiedener Personen waren ca. 1200 Starter davon ca. 30 Ausländer gemeldet. Das Flair war wirklich wie bei einer Europameisterschaft. An diesem Tag wurde ein Openclass – Rennen gefahren. Wir waren gespannt ob Steffis Knie noch Probleme bereiten würde. Nach der langen Pause und noch zu wenig Kondition kam sie zwar nicht weiter war aber dennoch ganz zufrieden. Zu den anderen Platzierungen kann ich leider nichts berichten da unser Frühschoppen mit den Schweizern und Holländern als Dämmerschoppen endete. Der Sonntag sollte für uns sehr Spannend werden da wir mit Martin Hauser fast einen Finalisten in seiner Klasse hatten. Er schied erst im Halbfinale als 6. oder 7. aus. Eine starke Leistung bei dieser Konkurrenz!! Oli und Thorsten konnten ebenso gut mithalten, doch die genaue Platzierung kann ich nicht sagen da zwischen den Läufen oft über eine Stunde verging und ich irgendwann den Überblick verloren habe. Die Finals konnten wir leider nicht mehr sehen da diese erst so gegen 19.00 Uhr gefahren wurden. Wir hatten noch 700 km zu fahren und ich musste am Montag wieder zur Arbeit. |
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Es war ein gut organisiertes Wochenende und wir wurden nett empfangen von den Franzosen. Ich kann nur jedem empfehlen sich solch ein Hallenrennen mal zu geben. Eine tolle Atmosphäre. |
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| Bis bald mal wieder ... ! | ||
| Martina Teltscher |